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Die 10 Gebote | mit Fulbert Steffensky

Die 10 Gebote | mit Fulbert Steffensky

Das Vierte Gebot | Das 10 Gebot

Veröffentlichung:18.11.2021

Dieses Video thematisiert das vierte Gebot als Regel zur Ehre gegen die Eltern. Das Gebot, wie alle Gebote soll die schwachen schützen. In seiner Verkehrung wird als als Machtmittel der Starken gegen die Schwachen eingesetzt. Wenn die Eltern alt und schwach sind, sollen sie geschützt werden. In einer Gesellschaft von Nomaden waren gerade die alten Eltern unversorgt. Der Zweifel gegenüber der Obrigkeit und den Mächtigen ist eine lebensrettende Tugend.

Unsere Gesellschaft heute schließt die Alten aus. Die Alten sind die neuen Betroffenen von Armut. Sie werden abgeschoben in oft schlechte Heime. Wir planen nicht für die Zukunft vor. Die Scheu vor dem eigenen Tod sorgt für die Verdrängung alles Alten. Die Alten können es nicht nur von den jüngeren erwarten geehrt zu werden. Sie müssen sich auch selbst ehren und sich ihr Alter nicht schön reden. Das Alter macht nicht weiser, gelassener und gütiger. Der Tod ist nah. Die Alten wissen das am Besten.

Fulbert Steffensky zeigt, wieso die 10 Gebote heute noch aktuell und höchst politisch sind. Er liest aus seinem Buch "Die Zehn Gebote - Anweisungen für das Land der Freiheit" vor.

Das Video „Das vierte Gebot – Ehre deinen Vater und deine Mutter“ setzt sich mit einer oft missverstandenen Auslegung des vierten Gebotes auseinander. Während das Gebot in der christlichen Tradition häufig als Forderung nach Gehorsam gegenüber Eltern, Autoritäten oder staatlichen Institutionen verstanden wurde, zeigt das Video dessen ursprüngliche Bedeutung auf. Im Mittelpunkt stehen nicht die Mächtigen, sondern die verletzlichen und schutzbedürftigen Menschen einer Gemeinschaft. Das Gebot richtet sich ursprünglich an erwachsene Kinder und fordert sie dazu auf, Verantwortung für ihre älter werdenden Eltern zu übernehmen. Zugleich reflektiert das Video kritisch die Geschichte eines übersteigerten Gehorsamsdenkens, das Widerstand, Kritik und eigenständiges Denken erschwerte. Anhand historischer Beispiele wie dem Umgang mit dem Widerstandskämpfer Dietrich Bonhoeffer wird deutlich, welche Folgen eine falsche Interpretation dieses Gebotes haben kann. Darüber hinaus thematisiert das Video aktuelle gesellschaftliche Herausforderungen wie den Umgang mit alten Menschen, Generationengerechtigkeit, Pflege, Einsamkeit im Alter und die Verantwortung füreinander in einer solidarischen Gesellschaft. Das vierte Gebot erscheint somit als Aufruf zu Fürsorge, Respekt, Verantwortung und menschlicher Verbundenheit zwischen den Generationen.

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Didaktisch bietet das Video vielfältige Möglichkeiten für einen lebensweltbezogenen Religionsunterricht in der Sekundarstufe I und II. Es eignet sich besonders für Unterrichtseinheiten zu den Zehn Geboten, zu Familie, Verantwortung, Menschenwürde, Alter, Pflege und sozialer Gerechtigkeit. Als Einstieg können die Lernenden ihre Vorstellungen vom vierten Gebot sammeln und diskutieren, ob sie dieses eher mit Gehorsam oder mit Verantwortung verbinden. Anschließend kann die historische Entwicklung der Gebotsauslegung untersucht werden. Besonders gewinnbringend ist die Auseinandersetzung mit der Frage, wie religiöse Texte im Laufe der Geschichte unterschiedlich interpretiert wurden und welche gesellschaftlichen Folgen daraus entstanden sind. Das Beispiel Dietrich Bonhoeffers eröffnet dabei wichtige Perspektiven auf die Themen Zivilcourage, Gewissensentscheidungen und Verantwortung gegenüber ungerechten Autoritäten. Im weiteren Verlauf können die Lernenden aktuelle Herausforderungen des demografischen Wandels analysieren. Dabei lassen sich Fragen nach dem Umgang mit alten Menschen, nach Pflege, Einsamkeit, Generationenverträgen und gesellschaftlicher Solidarität bearbeiten. Das Video bietet zudem zahlreiche Anknüpfungspunkte für ethische Diskussionen über die Verantwortung von Familien, staatlichen Institutionen und der gesamten Gesellschaft gegenüber älteren Menschen. Methodisch eignen sich Gruppenarbeit, Fallanalysen, Interviews mit älteren Menschen, Perspektivwechsel, Rollenspiele, Debatten oder Zukunftswerkstätten zur Gestaltung einer generationengerechten Gesellschaft. Ebenso können die Lernenden eigene Erfahrungen mit Großeltern oder älteren Menschen reflektieren und überlegen, welche Bedeutung Respekt und Fürsorge für das Zusammenleben haben. Das Medium fördert ethische Urteilskompetenz, soziale Sensibilität, historische Reflexionsfähigkeit und die Fähigkeit, biblische Gebote als Orientierung für gegenwärtige gesellschaftliche Herausforderungen zu verstehen.

Hessen

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Sekundarstufe I | Jahrgangsstufe 10

10.3. Juden und Christen – eine leidvolle Geschichte. Geschwister im Glauben.

Sekundarstufe II | E1 Religion und Mensch in einer pluralen Welt

E1.3 Aspekte christlicher Anthropologie.

Rheinland-Pfalz

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10.2 Dem Zeitgeist widerstehen: Kirche und Diktatur.

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13 / 1. Sterben und Tod, Erlösung und Auferstehung.

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